Leistungen des BVR


Was bietet der BVR?

Warum sich eine Mitgliedschaft für Sie persönlich auszahlt.

Politische Interessenvertretung

Überall dort, wo einzelne Regisseur*innen ihre Interessen nicht vertreten können, wird der Bundesverband Regie für sie tätig. Als Berufsorganisation der Regisseur*innen wird er zu vielen wichtigen Gesetzgebungsverfahren gehört, vom Arbeitslosengeld bis zum Urheberrecht, vom Filmförderungsgesetz bis zum Krankengeld. Außerdem arbeitet der BVR in zahlreichen Entscheidungsgremien der Filmbranche mit und gewährleistet die ständige Vertretung der Regisseur*innen in vielen Gremien der Filmförderung, in Filmpreis-Jurys, im Verwaltungsrat der Filmförderungsanstalt FFA, den Gremien der VG Bild-Kunst, dem Deutschen Kulturrat und der Künstlersozialkasse.

Vertrags-Check

Eine zentrale Dienstleistung des BVR für seine Mitglieder ist die Überprüfung von Regie- und Drehbuchverträgen sowie von Arbeitsverträgen für Regieassistent*innen und Script Supervisors. Unsere Mitglieder machen regelmäßig von dieser Möglichkeit Gebrauch und können mithilfe der spezifischen Beratung zu ihrer Verträgen vor bösen Überraschungen vor, während oder nach den Dreharbeiten bewahrt werden. Profitieren Sie vom Vertrags-Knowhow, über das der BVR aus über 40 Jahren Erfahrung verfügt.

Rechtsberatung

Damit Filmemacher*innen zu ihrem Recht kommen, berät der Bundesverband Regie seine Mitglieder im Urheber-, Arbeits-, Vertrags- und Sozialrecht, auch wenn sie als Autoren beauftragt oder als Produzenten tätig werden. Zu komplexen Fragen der Vertragsgestaltung geben die BVR- Anwälte in Justitiariat und Geschäftsstelle kompetente Antworten. In einzelnen Streitfällen, die für alle Mitglieder von Bedeutung sind, gewährt der Verband Prozesskostenunterstützung. Ergänzend dazu hat der BVR für seine Mitglieder eine Gruppen-Rechtsschutzversicherung abgeschlossen, die zu einem sehr preisgünstigen Tarif individuellen Berufsrechtsschutz gewährleistet.

Honorar- und Gagenverhandlungen

Seit seiner Gründung hat der Bundesverband Regie durch Mitarbeit an zahlreichen Tarifverträgen die Situation für Regisseur*innen und Autor*innen, für Regieassistent*innen und Script Supervisors bei den Fernsehsendern kontinuierlich verbessert. Durch Tarifverträge oder durch Verbandsabsprachen seitens des BVR haben Regisseur*innen die Möglichkeit, Wiederholungshonorare bei WDR, SWR, BR, NDR oder ZDF zu vereinbaren. Auf der Basis des auch vom Bundesverband Regie errungenen Urhebervertragsrechts (das 2002 in Kraft trat) verhandelt der BVR zudem mit Sendern oder Produzentenverbänden gemeinsame Vergütungsregeln.


Honorar- und Gagenspiegel
Der Bundesverband Regie führt regelmäßig unter seinen Mitgliedern Honorar- und Gagenumfrage durch und informiert exklusiv über die marktüblichen Honorare und Gagen. Er hilft ihnen so, ihre Position in Verhandlungen genau zu bestimmen und gezielt verbessern zu können.

Regie Guide

Alle Mitglieder des BVR können sich im REGIE GUIDE auf dieser website online präsentieren und ihre Filmographie regelmäßig aktualisieren. Als gleichzeitiges Premium-Mitglied von crew-united profitieren Sie von vergünstigten Mitgliedsbeiträgen und automatischer Vernetzung Ihrer Filmographie.

Internationale Kooperationen

Zur Durchsetzung gemeinsamer Ziele kooperiert der Bundesverband Regie international mit wichtigen Organisationen wie der Directors Guild of America (DGA). Ferner repräsentiert der BVR die deutschen Regisseur*innen im europäischen Dachverband Fédération Européenne des Réalisateurs de l’Audiovisuel (FERA). Auch dort verfolgt der BVR Ziele zur Stärkung der Regieposition, wie sie z.B. in der Declaration of Dublin festgelegt sind.

VG Bild-Kunst

Eine der ersten und bis heute wichtigen Errungenschaften des BVR sind die Vergütungen für Regisseur*innen, die über die Verwertungsgesellschaft Bild-Kunst (pauschale Urheberrechtsabgaben auf Leerkassetten, Aufnahmegeräte sowie aus der Kabelweiterleitung) wahrgenommen werden. Die Bevollmächtigten des BVR sorgen ständig für Erhalt und angemessene Verteilung der Abgaben aus der kollektiven Zweitrechteverwertung. Die Bedeutung der VG wächst, jüngst etwa durch die Wahrnehmung von Vergütungsansprüchen für ehemals unbekannte Nutzungsarten älterer Werke (aus den Jahren 1966-2008) aufgrund des § 137 l UrhG. Der BVR entsendet Vertreter in den Verwaltungsrat der VG Bild-Kunst und kann von Regisseur*innen mit der Ausübung des Stimmrechts bei Mitgliederversammlungen beauftragt werden.

Filmpolitik/Filmförderung

BVR-Regisseur*innen vertreten den Berufsstand in diversen Gremien von Filmfördereinrichtungen wie FFA oder BKM. Sie wirken in den Vergabegremien an den Förderentscheidungen mit und setzen sich dafür ein, dass neben kommerziellen auch kulturelle Kriterien Anwendung finden und dass unabhängige Produzenten und selbst produzierende Regisseur*innen bei Förderentscheidungen berücksichtigt werden.
Außerdem arbeitet der Bundesverband Regie über seine Vertreter im Verwaltungsrat der FFA aktiv an der Weiterentwicklung der Filmförderungsrichtlinien und der Filmpolitik mit. Die Errungenschaften bei der Reform des Filmfördergesetzes (FFG), etwa in der Verbesserung der Drehbuchförderung oder durch Elemente einer kulturellen Referenzfilmförderung, waren wichtige Zwischenschritte. Der Anspruch auf urheberorientierte Referenzfilmförderung wird weiter verfolgt. Ein erster Erfolg ist hier die Beteiligung der Regisseur*innen an den Prämien des Deutschen Filmpreises ab 2010. Der Bundesverband Regie ist für alle wichtigen deutschen Filmpreise vorschlagsberechtigt und wirkt z.B. an der Nominierung deutscher Filme für den Oscar mit. Der BVR wird weiterhin deutlich machen, dass die beste Filmförderung da ansetzt, wo die Filme entstehen – in den Köpfen der Kreativen.

Veranstaltungen

Der Bundesverband Regie führt regelmäßig verschiedene Veranstaltungen im Rahmen der wichtigsten Filmfeste Berlinale und Münchner Filmfest durch.
Die Directors Night, die den Mitgliedern wertvolles Networking mit der gesamten Branche ermöglicht, ist inzwischen zu einer der wichtigsten Berlinale Events avanciert.
Anlässlich des Münchner Filmfestes diskutieren hochkarätige Gäste im Maximilianeum über brandaktuelle medienpolitische Themen.
Darüber hinaus bilden die TAGE DER REGIE mit spannenden Workshops, Panels und Filmvorführungen das Rahmenprogramm zur Verleihung des DEUTSCHEN REGIEPREISES METROPOLIS in München.

BVR-Nachrichten

Regelmäßig erscheinende Newsletter geben einen wichtigen Überblick zu aktuellen Entwicklungen in der Film- und Fernsehbranche. Sie bieten Informationen zu Vertragsgepflogenheiten, Rechtstipps sowie Berichte aus der Tätigkeit von Vorstand und Geschäftsführung. Neben Meldungen über Preise und Würdigungen informiert ein Drehspiegel über das Wirken der Mitglieder. Flankierend dazu erscheinen kürzere, meist themenspezifische Regie Infos sowie regelmäßige Termin- und Kurzinformationen per E-Mail.

Die Berufsgruppen der Dok-Filmer sowie Regieassistenz/Script Supervisor

Die Dok-Filmer sowie die Regieassistent*innen und Script Supervisors vertreten ihre spezifischen Interessen in eigenen Berufsgruppen und haben Sitz und Stimme im Bundesvorstand. Der BVR veranstaltet regelmäßig Tagungen der Berufsgruppen und berät in allen arbeits-, tarif- und sozialrechtlichen Fragen.  Zur Fortbildung von Regieassistent*innen und Script Supervisor*innen führt der BVR selbst und mit Kooperationspartnern praxisorientierte Seminare und Workshops durch.

Regie- und Presseausweis

Mitglieder erhalten den vom Bundesverband Regie ausgestellten Regieausweis, um sich z.B. bei Festivals als professionelle(r) Regisseur*in ausweisen zu können. Für die Berlinale oder das Filmfest München hilft der BVR bei der Akkreditierung seiner Mitglieder.

Vergünstigungen für Mitglieder

Bei bestimmten Hotelgruppen und Autovermietern können Mitglieder des Bundesverbandes Regie Sonderkonditionen nutzen. Mitgliedern des BVR kann der Bundespresseausweis vermittelt werden.

Weiterbildungen und Networking

Der BVR bietet über das gesamte Jahr seinen Mitgliedern zahlreiche Veranstaltungen und Weiterbildungsmaßnahmen innerhalb der Fernseh- und Filmbranche.

Hier finden Sie weitere Infos dazu.